Das sind die fiesesten Filmbösewichte

Denen willst du garantiert nicht im Dunkeln begegnen, außer bei einem spannenden Filmabend!

Torsten Felix von Torsten Felix   |   25 Oktober 2017
Das sind die fiesesten Filmbösewichte

Was wäre eine gute Geschichte ohne einen richtig furchteinflößenden Bösewicht? Genau sie wäre nur halb so spannend. Auch bei Filmen ist das nicht anders. Die Filmgeschichte hat mittlerweile einige besonders ikonische, erinnerungswürdige und furchteinflößende Exemplare hervorgebracht, die sich oftmals sogar größerer Popularität erfreuen, als ihre guten Gegenspieler. Hier findest du die bekanntesten Vertreter aus der Liga der Schurken und Bösewichte, denen du garantiert nicht auf der Straße begegnen möchtest!


Darth Vader aus "Star Wars"

Darth Vader aus "Star Wars"

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Oft wird er gefeiert als einer der charismatischsten und düstersten Bösewichte, die die Filmgeschichte jemals hervorgebracht hat. Die Rede ist von niemand anderem als Darth Vader, dem dunklen Sith-Lord aus "Star Wars". Sein tiefschwarzer Helm mit dem gespenstischen Atemgeräusch sind legendär und machen ihn unverkennbar. Die Wandlung vom einst gutherzigen Anakin Skywalker zur grausamen rechten Hand des galaktischen Imperators machen ihn zur tragischen Figur im Krieg der Sterne, die außerdem für eine ganze Reihe erinnerungswürdiger Filmzitate gesorgt hat. "Ich bin dein Vater!"

Der Joker aus "The Dark Knight"

Der Joker aus "The Dark Knight"

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Batman, der dunkle Ritter aus Gotham City, hat zwar aufgrund seines ungewöhnlichen Berufs eine ganze Horde an fiesen Gegenspielern, aber keiner dieser Unholde schafft es von seiner Popularität, sich auf eine Stufe mit dem Joker zu stellen. Der geistesgestörte Killer-Clown ist zwar kein Muskelprotz und Batman physisch weit unterlegen, aber dafür spielt er seine perfiden Spielchen mit dem Rächer der Nacht und ist dabei absolut rücksichtslos. Abgesehen von Jack Nicholsons Interpretation des Jokers in "Batman" von 1989 lieferte Heath Ledger kurz vor seinem Tod in "The Dark Knight" die mit Abstand eindrucksvollste und vermutlich nie wieder erreichte Darstellung des geschminkten Psychopathen ab.

Der Xenomorph aus "Alien"

Der Xenomorph aus "Alien"

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"Im Weltall hört dich niemand schreien." Seit fast 40 Jahren bereitet dieser unangenehme Zeitgenosse nun schon arglosen Raumfahrern schlaflose Nächte. Und das schlimmste daran: Der schleimige, randvoll mit ätzender Säure als Blutersatz angefüllte Xenomorph aus den beklemmenden "Alien"-Filmen ist im Universum nicht einzigartig, sondern wird wie am Fließband von einer noch furchteinflößenderen Alien-Königin ausgebrütet. Im ersten Stadium seines kaltherzigen Lebens schlüpft die Kreatur als insektoider Facehugger aus einem dampfenden Ei und heftet sich an das Gesicht seines unvorbereiteten Opfers. Dann erst wird der Alien-Embryo im Körper des Wirts eingeplanzt und bricht nach einer kurzen Entwicklungspahse unter Blutfontänen aus dessen Brust hervor. Ein wahrlich ekelerregender Bösewicht, der einem den Kindheitstraum vom Astronautenberuf so richtig vermiesen kann.

Hannibal Lecter aus "Hannibal"

Hannibal Lecter aus "Hannibal"

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Vorsicht, wenn er dich zum Essen einlädt. Der wohl bekannteste Serienkiller der Filmgeschichte fröhnt einem ganz besonderen Hobby: Es genügt ihm nicht, seine Opfer nach allen Regeln der Kunst effektvoll zu zerlegen, er lässt sie sich danach auch noch genüsslich schmecken. Hannibal Lecter ist abgesehen davon aber kein hirnloser Kettensägen-Metzler, sondern ein sehr kultivierter und äußerst gebildeter Psychiater, der nichts mehr verabscheut als unhöfliche Menschen. Unhöflichkeit beeinflußt glücklicherweise nicht den Geschmack, so dass auch diese Mitmenschen auf seinem Teller landen. Anthony Hopkins' Paraderolle als Hannibal brachte ihm nicht nur einen Oscar für seine Darstellung in "Das Schweigen der Lämmer" ein, sondern bescherte dem Zuschauer zugleich eine Figur, mit der dieser genauso mitfiebert, wie er vor ihr Angst hat.

Freddy Krueger aus "Nightmare on Elm Street"

Freddy Krueger aus "Nightmare on Elm Street"

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"Eins, zwei, Freddy kommt vorbei..." Wer geglaubt hat, zumindest in seinen Träumen sicher zu sein, der hat die Rechnung ohne das Narbengesicht Freddy Krueger gemacht. Der einstige Kindermörder wurde von den verzeifelten Eltern aus der Nachbarschaft bei lebendigem Leib verbrannt. Kein Wunder also, dass der schon im wahrensymphatische Zeitgenosse unglaublich sauer ist. Zum Leidwesen aller Kinder und Teenager in der Elm Street genießt der Hutträger mit dem rot-grün-gestreiften Pullover das Privileg, nach seinem Tod in die Träume der Menschen eindringen zu können. Doch wer im Traum durch Freddys klingenbesetze Hand stirbt, der stirbt auch in der Realität! Also, diese Strophe aus dem kultigen Kinderlied der "Nightmare on Elm-Street"-Reihe unbedingt einprägen: "...neun, zehn, nie mehr schlafen gehn."


Pennywise aus "Es"

Pennywise aus "Es"

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Wer vor der Konsumierung von "Es" noch keine Abneigung gegen Clowns hat, der wird spätestens danach nie wieder ein Zirkuszelt betreten. In Stephen Kings Geschichte sucht eine böse Macht knapp alle 30 Jahre die Kleinstadt Derry heim und bedient sich dabei meist seiner furchteinflößendsten Form als Clown Pennywise. Dann sollten Einwohner im Kindesalter verregnete Rinnsteine und feuchte Kanalisationsgänge um jeden Preis meiden, denn "Es" kennt die Ängste eines jeden und nutzt diese, um seine Opfer erst in den Wahnsinn und dann direkt in sein gefräßiges Maul zu treiben. Ob in der TV-Version von 1990 mit Tim Curry als Clown oder in der Kino-Adaption verkörpert von Bill Skarsgård, Pennywise lässt einen nie wieder ruhig schlafen.

Patrick Bateman aus „American Psycho“

Patrick Bateman aus „American Psycho“

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Er investiert den halben Morgen in die Körperpflege, hat eine Affinität zu perfekten Visitenkarten und kommentiert mit Vorliebe zeitgenössische Musikalben. Patrick Bateman ist ein oberflächlicher und aalglatter Börsenmakler, der die Leere und Langeweile in seinem Leben von Zeit zu Zeit mit einem gepflegten Mord kompensiert. Dabei geht er bei Weitem nicht zimperlich vor und nutzt von Axt bis Kettensäge die ganze Palette handelsüblicher Baumarktutensilien. Zu seinen Opfern zählen junge Frauen, aber auch unliebsame Arbeitskollegen, deren Anzug schöner und teurer ist als sein eigener. Für Christian Bale war die intensive Darstellung des kompromisslos mordenden und selbstverliebten Schönlings der absolute Durchbruch.

Der T-1000 aus "Terminator 2"

Der T-1000 aus "Terminator 2"

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Arnold Schwarzenegger war in „Terminator“ ja schon ein richtig mieser Mitbürger, den unter seiner menschlichen Haut nur die wenigsten Einwohner L.A.s als tödlichen Killer-Cyborg T-800 aus der Zukunft entlarven konnten. In „Terminator 2“ avancierte jedoch Robert Patrick als emotionsloser T-1000 zum noch furchteinflößenderen Gegenspieler, der den mittlerweile zum Kumpel-Typ umprogrammierten Arnie mächtig „retro“ aussehen lässt. Das „Terminator-Upgrade“ besteht komplett aus flüssigem Metall und kann dadurch jede Form oder die Identität jedes Menschen annehmen, den es berührt. Seine Gliedmaßen werden bei Bedarf zu tödlichen Klingen und Kugeln absorbiert er mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck. Der hinterhältige Killer tritt zu allem Übel mit Vorliebe als Police-Officer auf, hinter dem man eigentlich den Freund und Helfer vermutet. Wenn ein solcher Bösewicht zwischen uns und der Apokalypse steht, dann kann nur Arnie ihn aufhalten.

Norman Bates aus "Psycho"

Norman Bates aus "Psycho"

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Vorsicht, Spoiler-Alarm! Obwohl "Psycho" von Thriller-Meister Alfred Hitchcoch mittlerweile beinahe 60 Jahre alt ist, mag der eine oder andere noch nicht wissen, dass Norman Bates (Anthony Perkins) ein ganz besonderes Problem hat. Den Satz "Du sollst immer auf deine Mutter hören!" hat sich der introvertierte junge Mann nämlich etwas zu sehr zu Herzen genommen. In seinem abgelegenen Hotel am Rande eines wenig befahrenen Highways metzelt er als seine Frau Mutter verkleidet mit Vorliebe junge Damen ab, nachdem er sie erst durch ein Guckloch ausgiebig beim Umziehen beobachtet hat. Hinterher schiebt er die Schuld selbstverständlich auf seine Mutter. Schließlich hat die ja in der wohl berühmtesten Badezimmer-Szene der Filmgeschichte das Messer geschwungen. Solange Norman also keine Frauenkleider trägt, ist alles in Ordnung. Von einer Shopping-Tour mit dem an sich nett wirkenden Mann ist also dringend abzuraten!

Wenn die Jagdsaison für diesen intergalaktischen Fiesling beginnt, dann ist man besser woanders oder hat zumindest keine Waffe in der Hand. Für den Predator ist das Töten eine Art Sport, mit dem er sich unter seinen Artgenossen seinen Respekt verdient. So bereist er fremde Planeten, um auf diesen für Angst und Schrecken zu sorgen und im besten Fall die eine oder andere Schädel-Trophäe seiner Opfer-Spezies mit nach Hause zu bringen. Mit seinem Waffenarsenal macht er in „Predator“ Elite-Soldat Arnold Schwarzenegger im südamerikanischen Dschungel das Leben zur Hölle. Neben seiner übermenschlichen Statur besitzt er eine Tarnvorrichtung, die ihn unsichtbar werden lässt, tödliche Klingen, lasergesteuerte Raketen und – selbstverständlich – eine atomare Selbstzerstörungseinrichtung. Sein einziges Manko – abgesehen von seiner unglaublich hässlichen Visage – ist die Tatsache, dass seine Sehfähigkeit auf Wärmebilder begrenzt ist. Für einen eiskalten Typen wie Arnie also eine Schwäche, die es auszunutzen gilt.

Sauron aus "Der Herr der Ringe"

Sauron aus "Der Herr der Ringe"

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Ob als Berserker in metallener Rüstung oder als riesenhaftes Auge auf einem Turm mitten im Lande Mordor, Sauron hat es sich zur Aufgabe gemacht, seiner bunt zusammengewürfelten Gruppe von Gegenspielern das Leben zur Hölle zu machen, um in Besitz des einen Ringes zu kommen. Dabei schreckt er nicht davor zurück, dem Ringträger Frodo in Visionen psychisch übel mitzuspielen oder seine Horden von finsteren Fantasygestalten auf die Jagd nach der Ring-Gemeinschaft zu schicken. Solange er existiert, ist niemand in Mittelerde sicher.

Agent Smith aus "Matrix"

Agent Smith aus "Matrix"

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Im digitalen Zeitalter stellt der nächste Bösewicht wirklich eine ernsthafte und unaufhaltsame Bedrohung dar. Der kaltschnäuzige Agent Smith (Hugo Weaving), ein kalkuliert agierendes Computerprogramm, das als eine Art Firewall mit seinem sonnenbebrillten Gefolge die Matrix vor schadhaften Elementen schützt, stellt für den revoltierenden Neo (Keanu Reeves) und seine Mitstreiter ein schier unüberwindbares Hindernis dar. Sein Lebensraum ist eine virtuelle Welt, genannt die Matrix, in der sämtlichen sich im Winterschlaf befindlichen Menschen ein vermeintlich reales Leben vorgegaukelt wird, während sie in einem schlafähnlichen Zustand als Energiequelle für finstere außerirdische Invasoren fungieren. Physikalische Gesetze stellen für Agent Smith in der erdachten Welt kein Hindernis dar und so kann er an jedem Ort gleichzeitig sein, besitzt übermenschliche Kräfte und kann im Grunde nicht getötet werden. Um ihn zu besiegen bedarf es schon einiger grundlegender Updates.

Torsten Felix
von Torsten Felix

Jahrgang '82, professioneller Schreiberling und bei comprigo für die witzigen Sprüche zuständig. Als waschechter Ossi hat er in Jena Medienwissenschaften studiert und macht seitdem das Rheinland als Redakteur unsicher. Fachmann für alles, was Nerd-Kulturen, Computerspiele und Kinoerlebnisse angeht. Freund des guten (und schlechten) Bieres und der Kölner Mentalität.