Die besten Diäten im Check

Welche Diät passt zu mir, welche ist empfehlenswert, welche sogar gesundheitsschädlich? Wir haben die bekanntesten Diäten mit dem renommierten Präventionsexperten Prof. Dr. Ingo Froböse aus Köln unter die Lupe genommen.

Alexandra Schlump von Alexandra Schlump   |   12 September 2018
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Modell
Testsieger
EatSmarter! Das Kochbuch zur DASH-Diät EatSmarter! Das Kochbuch zur DASH-Diät
Preis-Leistungs-Sieger
Achtsam abnehmen, von Ronald Pierre Schweppe Achtsam abnehmen, von Ronald Pierre Schweppe
LowFett 30 Ampel, von Gabi Schierz, Gabi Vallenthin LowFett 30 Ampel, von Gabi Schierz, Gabi Vallenthin
Intervall- fasten, von Dr. Petra Bracht Intervall- fasten, von Dr. Petra Bracht
Die Eat-Clean Diät. Das Original, von Tosca Reno Die Eat-Clean Diät. Das Original, von Tosca Reno
Die 5:2-Diät, von Elisabeth Lange Die 5:2-Diät, von Elisabeth Lange
Glyx-Kompass, von Marion Grillparzer Glyx-Kompass, von Marion Grillparzer
Die Super-Vegan-Diät, von Klaus Oberbeil Die Super-Vegan-Diät, von Klaus Oberbeil
Die Keto-Diät, von Leanne Vogel Die Keto-Diät, von Leanne Vogel
Die sagenhafte Kohlsuppe, von Marion Grillparzer. Die sagenhafte Kohlsuppe, von Marion Grillparzer.
Paleo - Power for Life, von Nico Richter. Paleo - Power for Life, von Nico Richter.
Meine Dukan Diät, von Dr. Pierre Dukan Meine Dukan Diät, von Dr. Pierre Dukan
Bewertung Asset 2 C O M P R I G O V E R Y G O O D R A T I N G 1.0
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Das ist es
Prinzip der Diät 2018 zum 8. Mal von Ernährungsexperten zur gesündesten Diät der Welt gewählt. DASH steht für "Dietary Approaches to Stop Hypertension". Übersetzt heißt dies: Diätetischer Ansatz zum Stoppen von hohem Blutdruck. Ein Abschied von klassischen Diäten. Entscheidend ist nicht, was man isst, sondern wie man isst. Dabei soll achtsames, bewusstes Essen Stress reduzieren, das Gefühl für Sättigung, Genuss und die Intelligenz unseres Körpers verbessern. Auch das Führen eines Tagebuchs und Meditation gehören dazu. Fettverzehr wird auf täglich 30 g reduziert. Zum Vergleich: Der normale Fettverbrauch liegt aktuell zwischen 100-120 g pro Tag! Die deutliche Reduktion spart Kalorien, da 1 g Fett 9 Kalorien hat, 1 g Proteine und Kohlenhydrate dagegen nur 4. Bei dieser Variante des Intervallfastens fastet man täglich. Das heißt: 8 Stunden am Tag darf man essen, 16 Stunden nicht. Durch die langen Pausen lernt der Stoffwechsel, von Reserven zu leben, ohne Muskelmasse abzubauen. Beim Clean Eating geht es darum, möglichst reine, natürliche und unverarbeitete Lebensmittel zu essen bzw. damit frisch zu kochen. Saisonales und Regionales wird bevorzugt. Eine weitere Regel ist, 6 kleine Mahlzeiten pro Tag zu essen und bei jedem Essen Kohlenhydrate mit Eiweiß zu kombinieren. An zwei Tagen pro Woche wird strengste Diät gehalten, das heißt, man darf nur 650 Kalorien zu sich nehmen, die anderen 5 Tage darf man essen, was man will. Eine Kalorienzufuhr von 2000 gilt als Richtwert. Der glykämische Index (GI) von Lebensmitteln kennzeichnet, wie stark der Blutzuckerspiegel ansteigt. Je niedriger der GI, desto mehr ist man vor Heißhunger geschützt. Auf jede Form von tierischen Erzeugnissen zu verzichten, ist eher eine Frage des Lebensstils als eine Diät. Der Nebeneffekt ist oft eine Gewichtsabnahme. Allerdings auch nur, wenn man sich an gesunde vegane Lebensmittel hält. Schließlich sind z.B. fettige Chips auch vegan und sicher kein Diät-Essen. Fettreiche, sehr kohlenhydratarme Diät, auch No-Carb-Diät genannt; durch den Mangel an Kohlenhydraten nutzt der Körper Fett als Energielieferanten. Dieser Prozess nennt sich Ketose. Dabei werden u.a. Fettpolster abgebaut. Eine klassische Monodiät, bei der über Tage nur ein Lebensmittel auf den Tisch kommt. Davon darf man so viel essen, wie man will. Fans der Kohlsuppen-Diät behaupten sogar, dass die Fettverbrennung höher ist, je mehr Suppe man löffelt. Übrigens: Nach der Mono-Diätform wird im Internet am häufigsten gesucht. Die Idee ist, wie in der Steinzeit, möglichst naturbelassene, rohe und unverarbeitete Lebensmittel zu essen. Diese Lebensmittel können wir evolutionsbedingt am besten verarbeiten, so die Theorie. Eine Form der Low-Carb-Diät, die aus 4 Phasen besteht. In der ersten Phase steht nur Eiweiß auf dem Plan. In den folgenden drei Phasen sind nach und nach mehr Lebensmittel erlaubt.
Was steht auf dem Speiseplan Viel Obst und Gemüse, magere Fleischsorten, vollwertige Getreide, Fisch, eiweißreiche Lebensmittel wie Bohnen, Linsen, Sojaprodukte, fettreduzierte Milchprodukte. Alles, was man gerne mag. Allerdings muss man lernen, viel langsamer und bewusster zu essen, dem Geschmack, Geruch und der Konsistenz jedes Bissens nachzuspüren. Gemüse, Obst, mageres Fleisch, fettreduzierte Milchprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte, Pasta, Reis, Brot, Kartoffeln. Es wird empfohlen, sich in den 8 Esstunden möglichst gesund zu ernähren. Verbote gibt es nicht. Frisches Gemüse, Obst, Salat, Fisch und Vollkornprodukte. An den zwei Fastentagen viel Gemüse, etwas Obst, eine gute Portion Eiweiß, dazu viel Wasser und ungesüßten Tee trinken. Für die fünf Resttage gibt es keine konkreten Vorgaben. Lebensmittel mit einem niedrigen GI. Das sind z.B. Vollkornprodukte, Wildreis, Gemüse. In Maßen sind Lebensmittel mit mittlerem GI wie Brot und Bananen erlaubt. Auch eiweiß- und fettreiche Lebensmittel sind gut, weil sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Tofu, gesunde Fettquellen wie Avocado, Samen, Leinöl. Fetter Fisch, Fleisch, Wurst, Eier, Milchprodukte, Tofu. Dazu wenig kohlenhydratarmes Gemüse wie Zucchini, Gurke, Brokkoli. Kohlsuppe aus Weißkohl, Möhren, Zwiebeln, geschälten Tomaten, Paprika, Sellerie. Bei manchen Varianten ist Tag für Tag auch ein weiteres Lebensmittel erlaubt, z.B. Montag Banane, Dienstag Rohkost, Mittwoch Fisch oder Geflügel usw. Ansonsten unbedingt viel trinken Fleisch, vor allem Wild, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Obst, Gemüse, Pilze, Nüsse, Honig. Zunächst nur proteinhaltige Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte; außerdem 1-2 EL Haferkleie pro Tag (z.B. im Joghurt), nach 1 Woche kommen auch einige Gemüsesorten wie Tomate, Spinat, Paprika dazu, später auch ein wenig Obst.
Was ist tabu? Alkohol, tierische Fette, gehärtete Pflanzenfette, Kochsalz (wird durch Gewürze und Kräuter ersetzt), Zucker und Süßigkeiten nur in geringen Mengen. Nebenher Fernsehen und schnell im Stehen etwas essen. Butter, Öl, fettreiche Lebensmittel wie Ente, Gans, fetter Seefisch. Vorsicht bei Low-Fat- und Light-Produkten, sie enthalten vielleicht weniger Fett, dafür steckt oft viel Zucker darin. In den 16 Fastenstunden alles außer Wasser und Tee. Fast Food, Fertigkost und alles, was Zucker, Süßstoffe, Farb- und Aromastoffe und Geschmacksverstärker beinhaltet. An den zwei Fastentagen Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Pasta. An den restlichen fünf Tagen nichts, es wird aber geraten, auf Junkfood zu verzichten. Lebensmittel mit einem hohen GI, zum Beispiel Weißbrot, Pommes, weißer Reis, Waffeln. Auch Zwischenmahlzeiten sind tabu. Um die Fettverbrennung nicht zu behindern gibt es nur drei Mahlzeiten am Tag. Fleisch, Fisch sowie jegliche tierischen Produkte wie Milch, Käse, Eier. Nudeln, Brot, Reis, Wurzelgemüse, Süßes und Obst. Limonade, Kaffee, Obstsäfte und koffeinhaltige Tees - und natürlich alle Lebensmittel außer Kohlsuppe. "Moderne" Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Fertigprodukte, Zucker, aber auch Milchprodukte, da Jäger und Sammler früher auch keine Nutztiere hielten, die sie melken konnten. Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot, Pasta; zuckerhaltiges Obst wie Bananen und Weintrauben.
Wer hat es erfunden? Basiert auf der Mittelmeerdiät; wurde in den 90er Jahren von einer Gruppe amerikanischer Ernährungswissenschaftler als Mittel gegen hohen Blutdruck verfeinert. Erfinder des Achtsamkeitstraining war in den 90er Jahren der Medizinprofessor Dr. Jon Kabat-Zinn. Seit einigen Jahren wird das Achtsamkeitsprinzip von verschiedenen Experten als Methode zum Abnehmen gefeiert. Ein expliziter Erfinder ist nicht bekannt. Allerdings gelten hierzulande die Ernährungswissenschaftlerinnen Gabi Vallenthin und Gabi Schierz als DIE Expertinnen für diese Diät. Amerikanische Tierforscher entdeckten die gesundheitsfördernden Effekte. Der britische Arzt und Medizinjournalist Dr. Michael Mosley entwickelte daraus Intervallfasten für Menschen. Es gibt dieses Prinzip in mehreren Varianten (siehe 5:2-Diät). Auch, wenn die Idee vielleicht nicht neu ist, hat erst die amerikanische Ernährungsexpertin Tosca Reno mit ihrem Bestseller einen Clean-Eating-Boom ausgelöst. siehe 16:8-Diät Das Wort Glyx ist eine Wortschöpfung der deutschen Ökotrophologin Marion Grillparzer (siehe auch Kohlsuppen-Diät). Bereits 1999 entwickelte sie das gleichnamige Abnehmprogramm und schrieb zahlreiche Bestseller. Der amerikanische Ironman Brendan Brazier hat mit seiner Thrive-Diät viele Sportler für die vegane Ernährung begeistert. Hierzulande ist Attila Hildmann einer der Wegbereiter der veganen Küche. Bereits 1911 von zwei französischen Kinderärzten zur Behandlung von Epilepsie entwickelt. Als Abnehm-Programm wurde diese extreme Low-Carb-Diät in den 70er Jahren von dem US-Kardiologen Dr. Robert Atkins berühmt. In den 90er Jahren entdeckten viele Sportler den leistungssteigernden Effekt der Ketose für sich. Wurde in den 70er Jahren in Amerika erfunden. In Deutschland hat die Ökotrophologin Marion Grillparzer (siehe Glyx Diät) das Programm bekannt gemacht. Den Begriff Steinzeit-Diät prägte Mitte der 70er der amerikanische Gastroenterologe Walter L. Voegtlin, um zu beweisen, dass Menschen Fleisch- statt Allesfresser sind. 2002 griff US-Forscher Loren Crodain den Gedanken auf und landete mit Büchern über die Paleo-Diät große Erfolge. Der französische Arzt und Ernährungswissenschaftler Pierre Dukan entwickelte die Methode bereits 1975, veröffentlichte aber erst 2000 einen Ernährungsratgeber dazu.
Prominente Fans Keine bekannt Merinda Kerr Beyoncé Fernseharzt Eckard von Hirschhausen nahm damit 10 Kilo ab. Nina Hagen, Jessica Alba Hugh Hackmann, Jennifer Lopez, Merinda Ker Kylie Minogue Woody Harrelson, Alicia Silverstone Halle Berry, Megan Fox Renée Zellweger, Karl Lagerfeld Matthew McConaughey, Miley Cyrus Kate Middleton, Penelope Cruz, Jennifer Lopez.
Linktipp https://www.hochdruckliga.de/nachrichtendetails/items/277.html http://xn--institut-fr-achtsames-essen-r3c.de/ https://www.lowfett.de/ https://intervall-fasten.net/intervallfasten-168/ www.eatcleandiet.com https://5-2-diaet.de www.die-glyx-diaet.de www.thriveforward.com; www.attilahildmann.de/ https://www.keto-up.de/ Keine spezielle Seite, aber es finden sich viele verschiedene Rezepte im Netz. https://www.paleo360.de/ www.dukandiaet.com
Ähnliche Diäten Mittelmeer-Diät Keine Volumetrics-Diät Schlank im Schlaf Diät von Dr. Detlef Pape; Dinner Cancelling; siehe 5:2 Diät Keine siehe 16:8 Diät Montignac-Diät Keine Dr. Atkins Diät z.B. Buttermilch-, Eier-, Kartoffel-, Obst-Diät. - Alle Low-Carb-Varianten
Erfolgsfaktor
Abnehmversprechen 1 Kilo pro Woche Keine konkrete Angabe, es heißt, dass man auf Dauer sein Idealgewicht erreicht. Man nimmt nicht so schnell ab wie bei Low-Carb-Diäten (0,5 bis 1 Kilo pro Woche), dafür ist der Gewichtsverlust laut Studien langfristiger. Pro Woche 1 Kilo. Pro Woche 1 Kilo Pro Woche 0,5 Kilo bei Frauen, bei Männern etwas mehr. 1-2 Kilo pro Woche Bis zu 4 Kilo in einer Woche. Bis zu 3 Kilo pro Woche. Bis zu 5 Kilo pro Woche. Grund für hohen Gewichtsverlust: wegen der kalorienarmen Ernährung greift der Körper eigene Kohlenhydratspeicher an, was stark entwässernd wirkt. Weil die Diät zudem nur wenig Eiweiß liefert, baut der Körper Muskeln ab. Auch das erklärt das Purzeln der Kilos. 7 Kilo in 30 Tagen 2-3 Kilo in erster 7 Tage dauernden Phase; nächste Phase dauert so lange, bis Wunschgewicht erreicht ist (ca. 3 weitere Kilo in 100 Tagen).
Gesundheitsaspekt Wirkt vergleichbar wie ein Blutdruck senkendes Medikament. Bewusstes, langsames Essen wir gefördert. Unbedachtes Essen, z.B. aus Frust oder Langeweile, eingedämmt. Gelten als ausgewogener und gesünder als Low-Carb-Varianten. Aber: durch fehlende ungesättigte Fettsäuren kann der Wert des guten HDL-Cholsterin sinken. Nahrungspausen, speziell über Nacht, bewirken, dass die natürlichen Regenerationsprogramme im Körper ungestört laufen können, wenn die Verdauung ruht. Zwischenmahlzeiten bringen den Stoffwechsel dagegen aus dem Takt. Experten loben den gesunden und ausgewogenen Ernährungstrend. Aber dass Clean Eating gegen Kopfschmerzen hilft und das Hautbild verbessert, wie viele Fans behaupten, ist nicht wissenschaftlich belegt. Versetzt den Körper nicht in Hungerstress; Experten glauben, dass es vor Diabetes Typ 2 schützt, unterstützend bei Krebstherapien wirkt, wahrscheinlich auch Rheuma und Depressionen lindert. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann Nerven, Gefäße und Organe schädigen. Lebensmittel mit hohem Glyx-Wert stehen daher in Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes zu fördern. Die bei der Diät empfohlenen Lebensmittel mit niedrigem GI dagegen schützen davor. Problematisch ist, dass es zu einem Mangel an Nährstoffen wie Vitamin B12, B2, Vitamin D, Protein, Calcium, Jod etc. kommen kann. Diese Defizite kann man durch gezieltes Essen z.B. von Nüssen, Hafer, Quinoa für den Eisen-Speicher und durch Nahrungsergänzungsmittel z. B. mit Vitamin B 12 ausgleichen. Durch Ketose steht dem Gehirn mehr Energie zur Verfügung, es arbeitet effektiver. Bei Sportlern verbessert es die Ausdauerleistung. Aber Experten warnen: die fettreiche Ernährung kann zu Ablagerungen an den Gefäßen führen. Außerdem steigt der Spiegel an Harnsäure und damit das Gichtrisiko. Weitere Nebenwirkung: Verstopfung, Mundgeruch, Müdigkeit. Sehr einseitig, dadurch kann Mangel an Nährstoffen entstehen. Außerdem verliert man bei so einer Diät Muskelmasse. Dadurch verlangsamt sich auch der Stoffwechsel und der Jojo-Effekt ist garantiert. Der hohe Eiweißanteil kann auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen wie Gicht, Nierensteinen und Arteriosklerose führen. Sehr einseitige Diät. Durch Verzicht auf Obst und Gemüse fehlen Vitamine. Das französische Pendant zum deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung stuft die Diät als gesundheitsgefährdend ein.
Dauer der Diät Mindestens 8 Wochen Keine konkrete Angabe, mehr Lebensstil als Diät. Langfristige Diät, ideal ist 1 Jahr. Mindestens 7 Wochen. Eher langfristige, ganzheitliche Philosophie als Diät. Einige Monate. 4 Wochen Die meisten Diätpläne hierzu gehen über 14-30 Tage. 3-4 Wochen; zur Info: Ketose tritt erst nach 7 Tagen ein. Höchstens 7 Tage. Mindestens 30 Tage. Mindestens 6 Monate.
Bewegung beinhaltet Nein, aber sinnvoll, gerade um Blutdruck zu senken. Nein, aber Meditation. Nein Ja, spezielle Übungen, die das Körpergefühl zusätzlich verbessern. Nein Nein, Sport kann den Stoffwechsel aber zusätzlich pushen Ja, sanftes Fitness- und Ausdauertraining, um Fettverbrennung anzukurbeln. Nein Nein, allerdings schwören gerade Sportler auf die Ketodiät. Nein Nein Nein
Studienlage US-Forscher ermittelten, dass die Dash-Diät nicht nur den Blutdruck, sondern auch die Sterblichkeit senkt: nach 8 Jahren um 7 %, nach 16 Jahren um 15 %. Eine kleine Studie zeigt: Frauen, die sich gesund ernährten und meditierten, hatten nach neun Wochen ihr Gewicht stärker reduziert und geringere Stress-Werte als eine Gruppe Frauen, die keine Achtsamkeitsübungen machten. Forscher nehmen an, dass die genetische Disposition, aber auch der Kohlenhydrat-/Insulinstoffwechsel und die Darmbesiedlung eines Menschen dafür ausschlaggebend sind, ob eine Low-Fat- oder eine Low-Carb-Diät individuell erfolgreicher ist. Die US-Forscherin Courtney Peterson fand in einer kleinen Studie heraus, dass der Blutdruck bei manchen Menschen um 10-11 Punkte sinkt. Die Cholesterinwerte verbesserten sich dagegen nicht. Bisher liegen keine Studien zu Clean Eating vor. Aber es gibt Erkenntnisse zu positiven Effekten einzelner Komponenten des Ernährungskonzepts. Z.B. senkt viel Gemüse und Obst nachweislich das Risiko für Schlaganfall und hohen Blutdruck. Auch der Verzicht auf Zusatzstoffe wie Phosphat verringert das Risiko für ein krankes Herz-Kreislauf-System. Eine US-Studie zeigt: 1. Intervallfasten lässt sich länger durchhalten lässt als eine herkömmliche Diät. 2. Es wird dabei mehr gefährliches Bauchfett abgebaut. 3. Die Blutfettwerte verbessern sich. Ernährungsmedizinerin Krista Varady stellte in einer Untersuchung Gewichtsabnahmen von 5 bis 15 Kilogramm in zwei Monaten fest. Bewiesen ist es bisher nicht, dass Nahrungsmittel mit niedrigmn GI das Risiko für hohen Blutdruck und Diabetes stärker senken als Lebensmittel mit hohem GI. Neue Erkenntnisse zeigen, dass der GI ohnehin kein fester Wert ist. Vielmehr hängt es von dem jeweiligen Menschen ab, wie er Lebensmittel verarbeitet. Laut Studien würden durch eine vegane Ernährung 8,1 Millionen Menschen weniger pro Jahr sterben. Studien belegen außerdem, dass der Verzicht auf tierische Produkte zu geringerem Körpergewicht, niedrigerem Blutdruck und besseren Blutfettwerten führt. Deshalb eignet sich vegane Ernährung auch als Therapie für bestimmte chronische Krankheiten, wie beispielsweise Rheuma. Studien deuten auf diese Effekte hin: Die Diät verlangsamt bei Krebs das Tumorwachstum; sie wirkt sich positiv auf Diabetes Typ 2 und Epilepsie aus; die so genannten Ketonkörper helfen dabei, geschwächte Zellen im Gehirn zu regenerieren und können damit Demenz-Patienten helfen. Keine Studien bekannt, als gesichert gilt, dass Mono- Diäten Muskelmasse abbauen und Nährstoffmängel erzeugen. Bisher gibt es keine Langzeitstudie. Aber eine Reihe von kleinen Studien belegt, dass sich Blutzuckerwerte verbessern, der Blutdruck sich geringfügig verringert, genauso wie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch das Gesamtcholesterin sank durchschnittlich um 16%. Außerdem verringert sich der Taillen-Umfang fast um den doppelten Wert im Vergleich zur mediterranen Diät. Low Carb schlägt Low Fat, zumindest kurzfristig. In einer Studie über 8 Wochen nahmen Testpersonen im Schnitt 3,5 Kilo mehr ab als mit einer Low-Fat-Diät. Aber: Der Vorteil hebt sich nach ca. 2 Jahren wieder auf. Dann hatten die Personen beider Gruppen durchschnittlich 7 Kilo abgenommen. US Forscher stellten allerdings fest, dass Low Carb die Lebenserwartung senken kann, wegen des erhöhten Konsums von tierischen Eiweißen und Fetten.
Alltagstauglichkeit
Kostenpunkt Nicht teurer als bei herkömmlicher Ernährung. Keine zusätzlichen Kosten Nicht teurer als bei herkömmlicher Ernährung Nicht teurer als bei herkömmlicher Ernährung. Nicht teurer als bei herkömmlicher Ernährung, es sei denn, man wählt ausschließlich Bio. Nicht teurer als bei herkömmliche Ernährung. Nicht teurer als bei herkömmlicher Ernährung. Viele Ersatzprodukte, wie z.B. Sojamilch, sind deutlich teurer als normale. Allerdings spart man die Kosten für Fleisch und Fisch. Viel Fleisch und Fisch machen den Einkauf teurer. Günstig, weil man nur eine Sorte Lebensmittel braucht. Teuer, weil viel Fleisch und nur frische Lebensmittel auf dem Plan stehen. Viel Fleisch und Fisch machen den Einkauf teurer.
Fazit
Urteil von Prof. Dr. Ingo Froböse "Wenn dann diese Diät; sie ist die ausgewogenste und ihre Wirkung durch eine große Studienlage belegt". "Achtsam mit sich selbst und den Ressourcen umzugehen - das sollte eigentlich jeder beherzigen, nicht nur, um abzunehmen". "Gutes, langfristig angelegtes Ernährungskonzept. Allerdings muss man bei allem Fettsparen bewusst darauf achten, noch genügend gesunde Fettsäuren zu sich zu nehmen". "Dem Körper und seinen Organen Pausen zu gönnen, ist sehr sinnvoll. Auch ich mache das ab und zu, lasse z.B. das Mittagessen aus - allerdings eher mit dem Ziel zu entgiften als abzunehmen". "Die Idee, wieder auf die Natürlichkeit von Lebensmitteln zu achten, gefällt mir gut. 6 Mal am Tag zu essen, halte ich allerdings für schwierig, der Körper braucht Pausen". "0,5 Kilo pro Woche sind ein realistischer Gewichtsverlust. An zwei Tagen mit nur 650 Kalorien auszukommen, ist allerdings sehr hart und erfordert viel Disziplin". "Kohlenhydrate sind ein bisschen in Verruf geraten, deshalb ist es gut, dass hier ein Bewusstsein für wertvolle und schlechte Kohlenhydrate geschaffen wird. Außerdem ist hier endlich Mal Bewegung Teil des Programms." "Allein durch Austauschen von Lebensmitteln nimmt man nicht ab, man muss Kalorien einsparen. 4 Kilo pro Woche zu verlieren, sind absolut unrealistisch. Es erfordert gute Planung, den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen". "Diese extreme No-Carb-Diät eignet sich nicht als dauerhafte Ernährung, kann aber z.B. Triathleten helfen, ihre Leistung zu verbessern". "Zum Abnehmen sind solche Mono-Diäten völlig ungeeignet. Sie können höchstens zur Reinigung bzw. wie eine Fastenkur genutzt werden und sollten auf keinen Fall länger als eine Woche dauern". "Nicht zeitgemäß, unsere Genetik hat sich verändert, so dass wir Rohes und Unverarbeitetes nicht ohne Verdauungsprobleme verwerten können". "Sehr einseitig auf Proteine ausgerichtet, nur wenig Obst und Gemüse. Deshalb gesundheitlich bedenklich und absolut nicht zu empfehlen".
Geeignet für Vor allem für Menschen mit hohem Blutdruck. Für Menschen, die oft in Stress- und Frust-Situationen essen oder um sich zu belohnen. Für Fans von Gemüse, Pasta und Co, die eine fleischlastige Ernährung nicht mögen. Alle, außer Schwangere, stillende Mütter sowie Kinder und Jugendliche. Besonders bei jungen Frauen beliebt, es gibt unzählige Blogs, in denen sie begeistert von ihren Erfahrungen berichten. Für gesundheitsbewusste Menschen, die gerne mal über die Stränge schlagen, sich aber auf der anderen Seite auch sehr disziplinieren können. Besonders geeignet für übergewichtige Menschen, die Probleme haben, den Blutzucker zu regulieren und oft Heißhunger bekommen. Für Menschen, die ohnehin schon wenig Fleisch essen und den Lebensstil und seine Effekte mal ausprobieren wollen. Nur für extreme Ausdauer-Sportler. Menschen, die kurzfristig abnehmen wollen und strenge Regeln brauchen, weil sie sonst dazu neigen, doch wieder zu viel zu essen. Für Menschen, die bereit sind, ihre Ernährung radikal umstellen und einiges an Aufwand dafür in Kauf nehmen. Für Menschen, die gerne Fleisch essen.
Alexandra Schlump
von Alexandra Schlump

Neuanfänge sind ihr Ding. Eine Nachrichten-Agentur mit aufbauen, eine neue Zeitschrift auf den Markt bringen, sich ein zweites Standbein als Hundetrainerin aufbauen. Hauptsache, das Leben bleibt spannend und herausfordernd. So wie jetzt bei comprigo, wo Fitness, Outdoor, Fashion, Beauty oder Lifestyle zu ihren Lieblingsthemen zählen. Und sonst? Läuft sie… Bis zu 5000 Kilometer im Jahr. Immer dabei ist ihr russischer Straßenhund Mischa, der manchmal sogar im comprigo-Büro als Relax-Experte aushilft.