5 Top-Tipps, damit euer Garten die Hitzewelle übersteht

Bei diesen sommerlichen Temperaturen wird es für Hobbygärtner immer schwieriger, ihre grüne Oase zu pflegen. Mit unseren Gartentipps zeigen wir euch, wie ihr Tomate, Kürbis und Co. vor der Hitze retten könnt.

5 Top-Tipps, damit euer Garten die Hitzewelle übersteht

Dass der Sommer uns mit ein paar Sonnenstrahlen beglücken würde, hat wohl niemand bezweifelt. Dass wir aber in diesem Rekordsommer wochenlang ohne Regen bei konstanten über 30°C schwitzen würden, hat auch viele Hobbygärtner überrascht. Angesichts der langen Regenpause macht sich bei vielen allmählich Nervosität breit: In liebevoller Kleinstarbeit ziehen wir im Frühling Keimlinge hoch, bewässern vorsichtig, kontrollieren regelmäßig, ob sich auch nachts keine heimlichen Schneckenüberfälle ereignet haben und plötzlich sorgen wir uns, ob unser Garten diese unerwartete Hitzewelle überstehen wird. 

Viele Pflanzen freuen sich natürlich über das Mehr an Sonnenstrahlen. Besonders mediterrane Pflanzen blühen diesen Sommer so richtig auf, und selbst Gärten mit weniger sonniger Himmelsausrichtung tanken dieser Tage genug Sonnenstrahlen, um mehr Gemüse als üblicherweise zu produzieren. Auch um gebräunten Rasen muss man sich nur bedingt Sorgen machen: Zwar ist knusprig-brauner Rasen nicht besonders schön anzusehen, doch ist er traditionellerweise sehr robust und erholt sich nach ein bis zwei Regenschauern im Normalfall wieder gut. Wer trotzdem einen grünen Rasen behalten möchte, sollte nicht zur Mittagszeit mähen; die freiliegenden Hälse der Halme verbrennen sonst. Beim Gießen gilt außerdem: Seltener gießen, dafür mit größeren Mengen, so dass der Rasen richtig nass wird. Häufiges Gießen mit geringer Wassermenge sorgt nur dafür, dass die Wurzeln an der Oberfläche bleiben und der Rasen umso schneller vertrocknet.

Auch, wenn sich mediterrane Pflanzen über die Menge an Sonnenschein freuen: Die heißen Temperaturen sorgen trotzdem für vertrocknete Böden, verbrannte Blätter und Nährstoffarmut an den Wurzeln. Wir haben deswegen unsere geballte Pflanzenexpertise zusammen getragen, damit Hobbygärtner ihren Garten vor der Hitzewelle schützen können:

Tipp Nr. 1: Gießen, gießen, gießen

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Das beste Mittel gegen vertrocknende Blätter und Wurzeln ist selbstverständlich eine ordentliche Bewässerung der Pflanzen. Aber Gießen ist nicht immer gleich Gießen. Denn generell gilt: Bei starkem Sonnenschein sollte man niemals zur Mittagszeit die Gartenbrause rausholen. Ähnlich einer Lupe können nämlich Wassertropfen auf Blättern durch die Reflexion des Sonnenlichts zu direkten Verbrennungen auf der Pflanze führen. 

Am besten nutzen Hobbygärtner weiches, warmes Regenwasser zum Gießen, was sich sehr leicht durch eine Regentonne gewinnen lässt. In trockenen Zeiten wie den letzten Wochen muss jedoch haushaltsübliches Kranwasser herhalten. Hier empfehlen wir eine Garten-Handbrause mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten. Wichtig ist besonders für Blumen und Blüten ein sanfter Sprühregen statt eines harten Sprühstoßes. Besonders praktisch außerdem für alle, die im Garten keinen Wasseranschluss haben und das Wasser aus Küche oder Bad abzapfen müssen: ein Auslaufschutz, um eventuellen Wasserschäden vorzubeugen. 

Tipp Nr. 2: Empfindliche Pflanzen schützen

Tipp Nr. 2: Empfindliche Pflanzen schützen

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Während sich viele Pflanzen über ein Mehr an Sonnenschein freuen, können empfindlichere Gemüsesorten, Kräuter und Blumen echten Schaden nehmen. Die Blätter können durch Sonne und Trockenheit "verbrennen", wobei wir hier natürlich nicht von echten Flammen sprechen, sondern davon, dass die Blätter einfach von außen nach innen vertrocknen. Dadurch kann die Pflanze im Umkehrschluss weniger Photosynthese betreiben und bekommt nicht mehr genug Energie, um zu wachsen und Obst und Gemüse anzusetzen. 

Abhilfe schaffen kann hier ein weißer Sonnenschutz für Pflanzen. Dieser staut aufgrund der hellen Stofffarbe keine Hitze, lässt genug UV-Strahlen durch, um den Pflanzen weiterhin Photosynthese zu ermöglichen und ist regendurchlässig. 

Tipp Nr. 3: Nährstoffarmut vorbeugen

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Durch vermehrtes Gießen an heißen Tagen wird die Pflanzenerde regelrecht ausgespült. Die Folge: Die Erde verliert wichtige Nährstoffe, Obst und Gemüse wachsen nur langsam und sparsam. Wir empfehlen jedoch bei der Auswahl eines Düngers eine gewisse Vorsicht. Denn alles, was die Pflanze durch den Dünger aufnimmt, kann bei Obst und Gemüse letztendlich auch auf unserem Teller landen. 

Hier empfiehlt sich daher ein kaliumhaltiger Biodünger, der Obst und Gemüse mit wichtigen Nährstoffen versorgt und dabei trotzdem natürlich wirkt. 

Tipp Nr. 4: Rasenreparatur

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Wenn die Hitze den Rasen dann doch mal etwas zu sehr ausgetrocknet hat, findet sich hier trotzdem eine schnelle Lösung. Durch eine gezielte Rasenreparatur können braune und kahle Stellen wieder aufgefüllt werden. Das geht ganz leicht: Den bestehenden Rasen mit Hilfe einer Harke leicht auflockern, dabei müssen verbrannte Stellen nicht extra ausgerissen werden. Nachdem der Boden aufgelockert wurde, kann man die Mischung aus Rasensaat, Keimsubstrat, Langzeit-Rasendünger und keimfördernden Komponenten einfach locker mit den Händen auf den braunen und kahlen Stellen auffüllen.

Danach mit der Gartenbrause richtig drauf los gießen. Innerhalb der ersten Wachstumstage sollte man den neuen und alten Rasen durchaus einmal täglich gießen. Ob der Boden zu trocken ist sieht man, sobald sich das Substrat farblich zwischen Saat und Dünger in einem Hellbraunton hervortut. Den neu gewachsenen Rasen zum ersten Mal mähen, wenn er mindestens 15-20 cm lang gewachsen ist. Und nicht vergessen: Bei hohen Temperaturen niemals mittags den Rasen mähen. 

Tipp Nr. 5: Beete ausreichend mulchen

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Rindenmulch hat gleich mehrere Vorteile: So kann man durch eine ordentlich gemulchte Oberfläche Unkrautwuchs stark entgegenwirken. Der Mulch beschützt kleinere Samen vor starker Sonneneinstrahlung und sorgt so dafür, dass Unkraut erst gar nicht wachsen kann. Bestehende Pflanzen, deren Blätter bereits aus dem Boden ragen, werden dadurch nicht negativ beeinflusst.

Ebenfalls toll: Rindenmulch dämmt das Verdampfen von Wasser aus der Erde und hält somit Beete länger feucht. Besonders wasserdurstige Pflanzen wie Zucchini sind hier dankbar.

Jede Sorte Rindenmulch dämmt Unkraut ein und sorgt für feuchtere Böden. Wir empfehlen hier Mulch aus Pinienrinde, da dieses noch sehr angenehm duftet und durch seine gemaserte Oberfläche etwas dekorativer ist als herkömmlicher Rindenmulch.